Am 27. und 28. Juni 2026 durften wir auf dem Gelände der SGS insgesamt 11 Crews der H-Boot-Klasse zur traditionellen Alte Eichen Regatta herzlich willkommen heißen.

Nach der Begrüßung durch unseren Wettfahrtleiter Axel Paul und der anschließenden Steuermannsbesprechung richteten sich alle Blicke auf das „Märkische Meer“. Die Wettervorhersagen kündigten bereits außergewöhnlich hohe Temperaturen an, sodass allen Beteiligten bewusst war, dass die Windverhältnisse an diesem Wochenende die größte Herausforderung darstellen würden.

An beiden Regattatagen wurden Temperaturen von über 40 °C gemessen. Die extreme Hitze führte auf dem Scharmützelsee zu nahezu vollständiger Flaute. Der Wind erreichte lediglich in kurzen, unbeständigen Böen bis etwa 4 Knoten und reichte damit nicht aus, um faire und sichere Wettfahrten durchführen zu können.

Die Wettfahrtleitung um Axel Paul beobachtete die Windentwicklung an beiden Tagen über mehrere Stunden. Gemeinsam mit den Sicherungsbooten lief das Team mehrfach auf den Scharmützelsee aus, um die Bedingungen vor Ort zu beurteilen. Aufgrund der außergewöhnlichen Wetterlage mit extremer Hitze und fehlendem konstantem Wind konnten keine regelgerechten Windverhältnisse festgestellt werden. Ein Regattakurs ließ sich unter diesen Bedingungen nicht auslegen, sodass weder am Samstag noch am Sonntag eine Wettfahrt gestartet werden konnte. Nach sorgfältiger Abwägung aller Möglichkeiten musste die Regatta am Sonntag schließlich ohne Wertung beendet werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen diese außergewöhnliche Situation mit viel Gelassenheit und guter Laune. Statt spannender Wettfahrten bot das „Märkische Meer“ die Gelegenheit für eine willkommene Abkühlung. Viele Crews nutzten die hochsommerlichen Temperaturen für ein erfrischendes Bad im Scharmützelsee und machten das Beste aus einem Wochenende, das zwar keinen sportlichen Sieger hervorbrachte, dafür aber lange in Erinnerung bleiben wird.

Da der Wind selbst für die Rückfahrt in den Hafen nicht ausreichte, waren unsere hervorragend aufgestellten Schlauchbootbesatzungen an beiden Tagen ununterbrochen im Einsatz. Sie begleiteten die Crews sicher auf den See und schleppten sämtliche H-Boote nach der jeweiligen Beobachtung wieder zurück in den Hafen. Dieses Engagement unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer trug maßgeblich dazu bei, dass die Veranstaltung jederzeit sicher und reibungslos durchgeführt werden konnte.

Auch wenn in diesem Jahr keine Wettfahrt gewertet werden konnte, stand die Kameradschaft eindeutig im Mittelpunkt. Das Regattawochenende war geprägt von vielen guten Gesprächen, einem regen Erfahrungsaustausch und einer großartigen Gemeinschaft, Werte, die den Segelsport seit jeher auszeichnen.

Ein besonderer Dank gilt unserem Wettfahrtleiter Axel Paul, der gesamten Wettfahrtleitung, den engagierten Schlauchbootbesatzungen sowie allen Helferinnen und Helfern an Land und auf dem Wasser, die mit großem Einsatz zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Ein herzliches Dankeschön richten wir an die Alte Brauerei, die unsere Gäste und Teilnehmer mit einem hervorragenden Essen versorgt hat. Die frisch zubereiteten Speisen fanden großen Anklang und trugen zu einem gelungenen Regattawochenende bei.

Ein ebenso großer Dank gilt allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern der SGS. Ob in der Gastronomie und Getränkeausgabe in unserem Vereinsheim, beim Slippen der Boote, in der Betreuung der Crews, in der Wettfahrtleitung, auf den Sicherungsbooten oder bei den zahlreichen Arbeiten im Hintergrund, euer unermüdlicher Einsatz, eure Gastfreundschaft und euer Engagement haben die Alte Eichen Regatta 2026 erst möglich gemacht.

Unser herzlicher Dank gilt selbstverständlich auch allen Crews, die den Weg an den Scharmützelsee gefunden haben. Mit viel Geduld, Verständnis und bester Stimmung haben sie gezeigt, dass der Segelsport nicht nur vom Wind lebt, sondern vor allem von der Gemeinschaft und der Leidenschaft für unseren Sport.

Wir freuen uns bereits heute auf die Alte Eichen Regatta 2027 und hoffen, euch im kommenden Jahr wieder auf dem Märkischen Meer begrüßen zu dürfen, dann mit einer frischen Brise, fairen Wettfahrtbedingungen und spannenden Wettfahrten. Bis dahin wünschen wir allen Crews stets eine handbreit Wasser unter dem Kiel und immer den richtigen Wind in den Segeln!