Hallo zusammen,

ich bin Hendrik, 10 Jahre alt, und ich möchte euch von meiner Regatta am Schwielochsee erzählen. Es war die 55. Schwielochsee Pokalregatta, und ich bin in der Opti B Gruppe gestartet. Mein großer Bruder Niklas war auch dabei, aber er ist in der Opti A Gruppe gesegelt. Außerdem waren noch andere Kinder aus unserem Verein am Start. Es war ein richtig cooles Wochenende, und ich habe viel erlebt!

Das Revier und die Teilnehmer
Der Schwielochsee ist ein echt schönes Revier, aber auch ganz schön groß. Es waren viele Segler dabei: In meiner Gruppe, Opti B, sind 38 Boote gestartet, und in Opti A waren es 24 Boote. Es war toll, so viele andere Kinder zu sehen, die genauso viel Spaß am Segeln haben wie ich.

Wind und Wettfahrten
Die Windverhältnisse waren an diesem Wochenende ziemlich schwierig. Am Samstag gab es viele Winddreher und Böen, die teilweise aus dem Nichts kamen. Das machte das Segeln echt anspruchsvoll, weil man ständig aufpassen musste, dass man nicht auf der falschen Seite des Winds landet. Trotzdem konnten wir drei Wettfahrten segeln. Am Sonntag ließ der Wind auf dem Großen Schwielochsee lange auf sich warten, weshalb wir Optimisten auf den kleineren See verlegt wurden. Dort bekamen wir dann endlich eine leichte Brise, und wir konnten noch eine vierte Wettfahrt segeln.

Meine Ergebnisse waren:

R1: (35. Platz, Streicher)
R2: 31. Platz
R3: 29. Platz
R4: 3. Platz
Am Ende bin ich auf Platz 24 gelandet. Ich bin super stolz auf meinen dritten Platz in der letzten Wettfahrt – das war mein Highlight!

Der aufregendste Moment
Der aufregendste Moment war definitiv die letzte Wettfahrt. Ich habe alles gegeben und bin richtig gut gestartet. Es war ein tolles Gefühl, so weit vorne mitzufahren und am Ende sogar Dritter zu werden. Das hat mir gezeigt, dass ich es schaffen kann, wenn ich dranbleibe und mich konzentriere. Dabei konnte ich sogar einige Boote aus der Opti A Gruppe einholen, obwohl diese vor uns gestartet sind.

Worauf ich stolz bin
Ich bin stolz darauf, dass ich mich bei den schwierigen Bedingungen durchgebissen habe. Der Wind war manchmal echt unberechenbar, und es war gar nicht so leicht, das Boot unter Kontrolle zu halten. Aber ich habe es geschafft und sogar ein richtig gutes Ergebnis eingefahren.

Was ich gelernt habe
Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, den Wind und die anderen Boote immer im Blick zu behalten. Außerdem habe ich gemerkt, dass ein guter Start super wichtig ist, um vorne mitzufahren. Und ich habe gelernt, dass man nie aufgeben sollte – auch wenn es mal nicht so gut läuft.

Freizeit und Highlights an Land
Abends sind wir im Anschluss des ersten Wettkampftages in unsren Verein gefahren. Dort gab es eine tolle Feier. Dort fand an diesem Tag unsere Vereinsregatta Wasserscharmützel statt und wir hatten mit den anderen Kindern aus unserem Verein noch viel Spaß. Das war echt cool, zumal es leckeres Essen gab!

Fazit
Die Schwielochsee Pokalregatta war ein tolles Erlebnis. Ich habe viel gelernt und bin stolz auf meine Leistung. Jetzt freue ich mich schon auf die nächste Regatta und darauf, noch besser zu werden. Vielleicht schaffe ich es ja irgendwann, meinen großen Bruder Niklas zu schlagen – aber das bleibt unser Geheimnis!

Bis bald auf dem Wasser,
Euer Hendrik

2. Jugendbericht zur 55. Schwielochsee Pokalregatta 2025 im ILCA 6 von Oskar und Karl

Am Wochenende vom 30. bis 31. August 2025 nahmen Karl und ich an der Schwielochsee-Pokalregatta teil.

Leider konnte Karl am Samstag krankheitsbedingt nicht mitsegeln, sodass ich allein gestartet bin. Die Windbedingungen waren an diesem Tag sehr gut, und wir konnten problemlos drei Wettfahrten absolvieren.

 

Die erste Wettfahrt lief für mich nicht besonders gut – sie war auch meine schwächste des Tages. In den beiden folgenden Wettfahrten konnte ich mich jedoch deutlich steigern: In der zweiten Wettfahrt belegte ich den 8. Platz, in der dritten den 9. Platz. Das zeigt mir, dass ich mich im Laufe der Zeit verbessert habe und das Training seine Wirkung zeigt.

 

Am Sonntag konnten leider keine Wettfahrten mehr stattfinden, da überhaupt kein Wind aufkam – besonders schade, weil Karl an diesem Tag wieder segeln konnte.

 

Insgesamt war die Regatta für mich trotzdem ein Erfolg. Ein großes Dankeschön geht an unsere Eltern, die uns gefahren und unsere Boote transportiert haben!

 

Euer Oskar (ILCA6 GER 163497) und Karl (ILCA6 GER 224875)