Geschichte

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1777 - 1780

Interessantes wurde über die Historie unseres unter Denkmalschutz stehenden Heimes herausgefunden und berichtet: In dem Haus soll der Gärtner derer von Löschebrandt, die auf dem heutigen Eibenhof lebten, gewohnt haben. Das “Deutsche Archäologische Institut” erforschte einen aus der Küche entfernten Deckenbalken anhand der Jahresringe

– Holzart Kiefer

-Wachstumsbeginn 1644

– Fälldatum Winter 1774 /75

Die Bemerkung “Waldkante” bedeutet, daß das Holz aus dem vollen Stamm gehauen und bis zum äußersten Jahresring auszählbar war. Das bedeutet, daß unser Haus ca. 1777 – 1780 gebaut worden sein muß – unter Berücksichtigung der Lagerungsfrist des Holzes. Es ist also möglich, daß Theodor Fontane Häuser wie unseres gesehen hat, als er 1881 bei seiner Osterfahrt durch Saarow fuhr.

11.03.1921

Gründung des “Fürstenwalder Segel-Club-Scharmützelsee”in Fürstenwalde. Der Club hatte anfangs vom See aus nördlich, später südlich neben dem Cäcilienpark (heute Anglergrundstück) seinen Hafen.

1949

Die,,SG Bad-Saarow-Pieskow” gegründet. Die Wassersportler (Segler, Motorbootfahrer, Paddler) bildeten neben den Fußballspielern und Tischtennissportlern eine Sektion der SG und hatten nach dem Krieg ihr Domizil auf unserem heutigen Grundstück gefunden. Grundlage dafür war die Verordnung der sowjetischen Militäradministration, daß Sportgrundstücke wieder sportlichen Zwecken zugeführt werden sollten. SG-Leiter war Max Glaser.

11.03.1921

Gründung des „Fürstenwalder Segel-Club-Scharmützelsee“in Fürstenwalde. Der Club hatte anfangs vom See aus nördlich, später südlich neben dem Cäcilienpark (heute Anglergrundstück) seinen Hafen.

1952

,Zentrale Sportgemeinschaft Bad Saarow“ (ZSG)

1954

kam es zur Gründung unserer heutigen ,,SG Scharmützelsee“ (SGS) durch Herauslösung der Wassersportler aus dem Ortsverein. Wie Otto Schilling berichtete, bekamen die Fußballer im Verein das meiste Geld, bezahlten monatlich jedoch nur l,5O M Beitrag. Die Wassersportler bezahlten ,,schon“ l,8O M (später 4.- M und mehr), hatten kaum Kontakt zu den anderen Sektionen und wünschten sich einen eigenen Verein. Vom DTSB aus sollte man aber noch andere Sektionen, z.B. Tischtennis und Tennis, mit übernehmen. Dagegen wehrten sich die Wassersportler mit Erfolg und machten sich selbständig. Die Gründung der SGS erfolgte nicht durch den Beschluß einer Mitgliederversammlung, sondern war ein reiner Verwaltungsakt.

03.08.1955

Beschluß zur Führung des SG-Standers nach dem Vorbild des Standers des ,,Fürstenwalder Segel-Club Scharmützelsee“

1955

– Ausbau und Ausgestaltung des Kulturraumes und Flures
– Herrichtung des Daches und Ausbau der Segelkammer
– Dinrichtung eines Männerschlafraumes in der Fährschifferkammer und eines
Frauenschlafraumes im l.Stock (ehemalige Küche)
‚Dntholzung der \Ã/iese (Birken und Erlen)
– (2.4.) SC bekommt Nutzungsrecht über das gesamte Gelände von der Gemeinde, die sich
außerstande sieht, die Renovierung und laufenden Kosten zu übernehmen. Die Kosten für
„Feuerversicherung, Wasser- und Stromgeld, Kehrgeld sowie Rundfunkgebühren“ wurden als
für die SC tragbar angesehen.
– Ernst Wolff läßt eine Hecke pflanzen
– (51.7.) Nutzungsvertrag mit der Gemeinde
– Der an das Heim angrenzende Schuppen sollte durch Dacherneuerung wieder verwendbar gemacht werden, Schränke gestellt und als Segelkammer und Fahrradaufbewahrung dienen

1956

Beginn des Baus der Slipanlage (Firma Otto Hartwig besorgte Schienen und
Lorenunterteile)

1957

Fertigstellung der Slipanlage mit Lorenschienen
– Beschlu,ß über den Bau des Bootsschuppens nach Plänen des Sportfreundes Landsberg (geschätzter Aufwand ca. 5OOO,- M)
– Erneuerung des Strohdaches des Heimes
– Abschluß eines Pachtvertrages mit der Gemeinde

1958

Bau des Hauptteiles des Bootsschuppens: Nach der anfänglichen Idee der Sportfreunde Otto und Walter Schilling, einen kleinen Bootsschuppen zu bauen, kam der rettende Hinweis des Sportfreundes Drich Eggebrecht, einen größeren Schuppen (lOxlOm) aus Balken und Brettern eines Sägewerkabrisses in Neu-Saarow zu errichten. Bauingenieur Sportfreund Landsberg machte eine Zeichnung, Sportfreund Lederer berechnete die Statik, und dem Bauunternehmer Silbernagel oblag die Ausführung. Din Graben zur Entwässerung der Wiese wurde ausgehoben, die Seitenwände des Schuppens hochgezogen, das Dach daraufgesetzt, doch oh nein!!!…“Das Dach glich einem Kamel mit drei Höckern“ und „freitragend- bei den Massen von 10 x 1om- das war zuviel verlangt!“ so die Einschätzung von Otto Schilling Rettetet wurde der Bau durch eine Stütze in der Mitte und durch stabilisierende Zuganker.

1959

Trennung von den Motorsportlern

1959

Nordanbau des Schuppens
– Ordnungsstrafbescheid wegen Nordanbaus (528,5O M)
– „Die Gemeinde will das Grundstück abgeben, um Ausgaben und Kosten zu einzusparen.“
– Abfahrtsweg zur unteren Wiese erweitert und mit Platten befestigt
– Gehwegplatten verlegt; einen Gäststeg gebaut

1958

Diskussion über den Anschluß an die ,,BSC Einheit Frankfurt/O“ oder die ,,BSG Stahl Fürstenwalde,,. Die große Mehrheit der Mitglieder ist dagegen.

1965

Bau der Sickergrube

1966

Bockkran durch Horst Neuß und Siegfried Wittchen errichtet
– Otto Schilling und Horst Neuß erhielten die Anregung bei den DDR-Meisterschaften in Brandenburg für den Bau eines solchen Krans und bekamen später die Zeichnung durch den Verein zugeschickt.

1967

2969 Arbeitsstunden durch die Mitglieder geleistet, z. B. bei der Aufschüttung und Bepflanzung der Böschung des Nordhanges, der Erneuerung der Halteelemente des Flaggenmastes und der Erneuerung einer Gaffel, der Erneuerung des Rohrdaches

  • Errichtung eines Sprungturmes an der Badestelle (Sportfreund Siegfried Wittchen)
  • Verhandlungen über einen Pachtvertrag mit der KWV

1968

Der 1967 begonnene Bau des Motorbunkers wird vollendet
– 16 neue Bootsstände hinter der Badestelle errichtet

1969

Westanbau des Bootsschuppens, beginn des Ausbaus im Nordteil

l. Phase Laubenbau

2. Steg an der Slipanlage gebaut

1970

Betonierung der Slipanlage und Verlegung eines 2. Schienenstranges

1972

Reparatur Bollwerk, Dächer geteert, Klärgrube erneuert

1973

Neuer Flaggenmast (Horst Neuß, Siegfried Wittchen, Heinz Stenz)
– Rechter Schuppenbau verlängert (5 neue Unterkünfte)
‚ Bau eines neuen Zaunes mit Betonpfeilern und Maschendraht
– 40 m Bollwerk erneuert mit Platten der Fa. Otto Hartwig

1976

2. Phase des Laubenbaus im Nordteil
– Linker Gemeinschaftsraum rekonstruiert
– Erweiterung Bootsschuppen ( Auflage aus der Baugenehmigung vom 25.11.1976 „Bilanzierte Baukapazität darf nicht in Anspruch genommen werden.“)

1977

„Clochemerle“ erweitert

1978

Segelkammer Vorderfront abgerissen und massiv aufgemauert

1980

Reparatur des Daches des Heimes, Treppe am „Clochemerle”, befestigt

1981

Befestigung der Auffahrt

1981

Anschluß an das örtliche Entwässerungsnetz

1986

Bootsschuppen für Jugendboote

1987

Dach mit Ried neu gedeckt und Pavillon errichtet

1990

„Sportgemeinschaft Scharmützelsee e.V.- Yachtclub“