SG Scharmützelsee Aktuell





Alte Eichen Pokal 2010













































SGS Marathon 2010














Eisfest 2010











Saison 2009
 

 

 

 

 

Segeln „Up and down“ Herbstregatta der Seglergemeinschaft Scharmützelsee

Selten bei Segelregatten ist die Kombination von Optimist-Jollen (Kinderboote) und Kielbooten, insbesondere dann, wenn nach der Startmethode „up and down“ ( rauf und runter)

gesegelt wird. Die Boote kommen sich auf den Kursen direkt entgegen, was die Aufmerksamkeit aller Beteiligten erfordert, um Berührungen und damit Schäden zu vermeiden. Bei der Herbstregatta der SGS am 19. September war diese Situation dadurch gegeben, dass Opti-B-Segler (bis 15 Jahre) und die Drachen – und H-Boot-Segler aufeinander trafen und der stürmische Wind die Sache nicht einfacher machte. Bei den Drachen hatte nach drei Wettfahrten einer ein Loch im Bug und mehrere Opti`s waren gekentert. Die von der Wettfahrtleitung getroffenen Sicherheitsmaßnahmen und eine perfekte Organisation garantieren in so einem Fall, dass Personen nicht zu Schaden kommen und der Spaß am Segeln bei den „Kleinen“ nicht verloren geht. Die Herbstregatta ist bei den Opti`s eine Wertungsregatta für die Rangliste, d.h., wer daran teilnimmt, kann am Saisonende vergleichen, ob er sich zum Vorjahr verbessert hat oder auch nicht. In diesem Jahr haben 35 Mädchen und Jungen aus 13 Vereinen daran teilgenommen und neue Erfahrungen gesammelt. Aline Lenke von der ausrichtenden SGS war die Beste und siegte punktgleich vor Tim Leuenberg (SCA 1921), weil sie in der dritten und damit letzten Wettfahrt Erste wurde. Dritter und Vierter waren Lucas Schlüter und Paul Schropsdorff, beide vom PSV.

Für die Kielboote waren am Sonntag noch weitere Wettfahrten vorgesehen, die aber nach langem Warten auf den fehlenden Wind abgeblasen werden mussten. Und so siegten bei den H-Booten glücklich GER 1641 mit Thilo Beuster, Wolfgang Karg und Mario Eckardt (SGS)

vor GER 700 mit Michael Leuenberg am Steuer sowie Horst Schulz und Jens Kaliga (SCA 1921), da bei nur drei Wettfahrten die schlechteste nicht gestrichen werden kann. Einer der Favoriten, Bernd Zimmermann, hatte gleich in der ersten Wettfahrt mit dem 12. Platz einen

Ausrutscher, sodass er trotz eines weiteren 1. und 2. Platzes in den folgenden Rennen, insgesamt nur Vierter wurde. Den 3. Platz belegte GER 1056, Thomas Kausen und Crew vom BYC.

Bei den Drachen waren diesmal nur 6 Yachten am Start. Am besten kamen mit dem teils heftigen Wind und ohne Materialschäden Burkhard Mehling mit Sohn Marko vom YC Diensdorf zurecht und siegten souverän mit zwei 1. und einem 2. Platz ( 4 Punkte). Mirko  Sasse und John Drechsel (GER 20) von der SGS wurden Zweite mit 7 Punkten.

Weitere Ergebnisse unter www/sgs-segeln.de.

Mit dem Absegeln am 3. Oktober wird dann eine erfolgreiche Segelsaison beendet.  

 

 

 

Segeln

Brandenburger Landesjugend – Meisterschaft auf dem Schwielochsee Ein schöneres Geschenk hätten sie ihren Vereinen, der SG Scharmützelsee ( SGS ) und dem Segelverein Ciconia Storkow ( SCS ), in ihrem Jubiläumsjahr nicht machen können. Bei den Jugend- und Jüngsten – Meisterschaften, die im Rahmen der Int. Schwielochsee – Regatta am letzten Augustwochenende ausgetragen wurden, waren junge Seglerinnen und Segler vom Storkow – Scharmützelsee – Revier sehr erfolgreich. Laser Radial: Den Gesamtsieg  bei den Mädchen holte, gerade die Jugendaltersklasse überschritten, Eike Schmidt ( SGS ), gefolgt von Sahra Leinert ( SCS ) auf dem 3. Platz.Lisa Rattemeyer ( SGS ) wurde 2. Landesjugendmeisterin, Laura Uebel ( SGS ) 5., Therese Leinert ( SCS ) 6. und Claudia Chudoba vom Saarower Segler – Verein am Werl ( SSVaW ) musste sich mit dem 8. Platz begnügen. Bei den Jungen wurde Dennis Ingwersen ( SSVaW ) Sechster. Laser Standart: 6. Platz Julian Leverenz ( SSVaW ). 420er – Jolle: Mit vier 1. Platzierungen in den einzelnen Wettfahrten beherrschten Jonas Nachtigall ( SGS )/ Fabian Clemens ihre Konkurrenz und wurden Brandenburger Meister sowie Gesamtsieger. Frederike Loewe und Anna Rattemeyer ( SGS ) wurden Vizemeister. Auch bei den Jüngsten auf der Optimist – Jolle fällt die Erfolgsbilanz erfolgreich aus. In der A – Klasse siegte der neue Landesmeister Jördis Leinert ( SCS ) gefolgt von Moritz Rüster ( SSVaW ) auf Platz Vier. Große Hoffnungen auf die Zukunft setzt die SGS auf Aline Lenke, die in diesem Jahr Platz 12 bei den Opti –B belegte.

 

60 Jahre SG Scharmützelsee

Sehr geehrte Frau Vizepräsidentin des Landtages und Bürgermeisterin Stobrawa, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gäste, Freunde und Mitglieder der SG Scharmützelsee, 

Hat es Sie schon einmal gedrängt, so ganz von innen heraus, eine Festrede zu halten? Nein? Mich auch nicht, aber das zählt nicht in unserer SG, wenn der Vorsitzende Hartmut Sasse im Januar im Vorbeigehen meint: „Die Festrede hältst du ja wieder.“ Seit diesen trüben Tagen beschäftigten mich zwei Gedanken: Den ersten kennen Sie ja sicher: Hat ja noch Zeit. Aber der zweite -Wie fange ich an? Das nervt schon.

Hier sind gleich mehrere Anfänge:

·         Der galaktisch-globale : „Wenn Astronauten die Erde von Weitem betrachten, beschreiben sie sie als blauen Planeten. Und ein Teil dieser Farbe stammt auch von den Gewässern um Berlin. Der Scharmützelsee muss aber wohl, zumindest bei Regatten, weiß getupft sein, denn da segeln Boote und einige davon stammen  aus der SGS. ...............          Das wurde verworfen, denn bei aller Wertschätzung, ein galaktisch bedeutsames Phänomen sind wir ganz sicher nicht.

·         Der historisch – regionale Anfang: „Als 1949 die Segelboote, die über die Wirren des Krieges gerettet worden waren, wieder auf dem Scharmützelsee auftauchten, waren deren Eigner aus der zerstörten Stadt Fürstenwalde über die Holzbrücke gelaufen, hatten Malzkaffee dabei, Brot und Margarine gab es auf Lebensmittelkarten“ .......Ich glaube, das liest sich besser in einer Festschrift oder Chronik, aber verrückt waren die schon, unsere „Gründerväter“. Lange 60 Jahre Vereinsgeschichte sind einfach zu viel, um einer Zuhörerschaft vorgetragen zu werden, die auf Siegerehrung und Freibier wartet. Und wer liest dann schon die Festschrift?

·         Wie wäre es denn mit einem ganz persönlichen Anfang? Geht auch nicht so richtig: Ich war 1949 erst im Kindergarten, wäre damals beinahe in der Spree ertrunken und kenne nur einige der alten Geschichten vom wahrscheinlich etwas verklärendem Erzählen. Gut, mein Großvater war schon Segler beim 1921 gegründeten „Fürstenwalder Seglerverein“, jedoch das wäre dann schon eine Geschichte für einen 90. Geburtstag im Jahre 2011. 

Und wie geht die Festrede nun richtig los?

Einiges ist bereits gesagt;

·       Im globalen Maßstab bedeuten wir eigentlich nur sehr   sehr wenig; in Brandenburg, hier am See sind wir einer unter vielen, mit ähnlicher Geschichte und Geschichten

·       um nach dem verheerenden Krieg, als man noch ums Überleben kämpfen musste,   wieder mit dem Segeln zu beginnen, dazu muss man schon sehr optimistisch und  zumindest ein wenig verrückt sein. Das gab es anderswo auch.

·       und außerdem waren von den jetzt Lebenden kaum einer dabei in den ersten  Segeltagen, den Schweinsblasen – Fuchsjagden, Herrenabenden und anderen Geselligkeiten. 

Lassen Sie mich also versuchen zu sagen, was mir das Besondere an dieser Seglergemeinschaft Scharmützelsee zu sein scheint: Viele Segler bevölkern diesen einmaligen See. Versuchte man sie zu klassifizieren, könnte man zu folgender Einteilung gelangen:

Spaßsegler, Regattasegler, Stegsegler, Schilfsegler, Spaßregattasegler, Nur-Regattasegler, Angebersegler, Yachtkapitäne mit weißem Käse, Paddelbootsegler mit Treiber  

....und die gehören alle dazu, um die weißen Tupfer auf dem See zu erzeugen. Viele von ihnen, sicher die Mehrheit, sind in Segelklubs, Yachtclubs, Segelvereinen und in unserem Fall in einer Seglergemeinschaft zusammengeschlossen. Seglergemeinschaft. Solch ein Name birgt schon Potential zum Nachdenken in sich. Das möchte ich für einige Sätze laut tun. Was ein Segler ist, haben wir schon geklärt (gut, über die Paddelbootsegler mit Treiber ließe sich streiten), das Wort „Gemeinschaft“ enthält neben „gemeinsam“ auch „gemein“. Hätte letzteres überwogen, wären wir wohl nicht so gesund über die 60 Jahre gekommen, wir hätten uns selbst aufgelöst, wären eine Betriebssportgemeinschaft geworden, hätten uns abhängig gemacht.Das „Gemeinsam“ überwog. Dabei gab es und gibt es bis heute keine Unterschiede zwischen Handwerkern, Ingenieuren, Schülern, Lehrern, Händlern, Künstlern, Professoren, Studenten, Ärzten, Angestellten, Unternehmern... meist wissen wir gar nicht, was einer hier außer Segler noch so von Beruf ist. Alle die haben gemeinsam Den großen Bootsschuppen mit Abrissbrettern errichtet und später mit Seglerunterkünften ausgebaut, immer wieder neu geteert und saniert Jeden Winter mit nassen Füßen am Rammbär gehangen, um überlange Pfähle in den harten Seeboden zu treiben Das Bollwerk und die Steganlagen geschaffen, repariert und erneuert Eine allen Anforderungen gerecht werdende Slipanlage und Kranmöglichkeit gebaut Das Clubhaus so vorsichtig saniert, dass unsere Freunde vom Berliner Yachtclub es so vorgefunden haben, wie sie es in Jahren der Abwesenheit erträumt hatten – ein Schmuckstück, auf das wir wirklich stolz sind. Gemeinsam haben wir

·         Von den alten „Fürstenwalder Seglern“ Knoten, Regattataktik und Seglertraditionen erlernt

·         Große Regatten , deutsche Meisterschaften und sogar eine Weltmeisterschaft mit allem Drum und Dran veranstaltet

·         Auch bei nicht ganz so wichtigen Regatten verbissen gegeneinander gekämpft und hinterher gelacht und gemeinsam Bier getrunken

·         Gute Erfahrungen geteilt, Tipps beim Trimm gegeben, nach Kenterungen geholfen, bei Reparaturen Hand angelegt, uns mit Material ausgeholfen

·         Uns motiviert, an Regatten hier auf dem See und auch sonst wo in der Welt teilzunehmen 

UND GEMEINSAM HABEN WIR

·         Für unsere Kinder und Jugendlichen Trainingslager und Trainingsstunden organisiert

·         Uns um das beste Bootsmaterial für sie bemüht

·         Verletzliche Kinderseelen bei Misserfolgen getröstet, Mut gemacht und, wie das Erwachsene so machen, höchst überflüssige Ratschläge gegeben. 

Und gemeinsam haben wir uns über ihre großen Erfolge gefreut. Das hört sich alles so fein an, fast ideal und denjenigen, die immer nur ein halbleeres Glas vor sich haben und nie ein halbvolles, sage ich:Ja, wir haben die auch bei uns, die vorwiegend Nutznießer von anderer Hände Arbeit sind, die nur ganz selten Zeit für die „Gemeinschaft“ finden, dennoch mit allem unzufrieden sind und laut oder verdeckt meckern. Die sich hinter ihrem Boot verstecken, wenn sie bei anderen helfen sollen. Das ist hier so wie überall, aber dagegen steht ein Stamm von Mitgliedern, nicht nur älteren, die sich dadurch nicht ihren Charakter verbiegen lassen, die nicht aufgeben, hinschmeißen und erst Gegenleistungen einfordern. Die einfach „machen“, weil der Verein eben ihr eigen, ihr Zuhause ist. Wenn wir 60 Jahre SGS feiern, dann feiern wir nicht das Grundstück und die Boote, dann feiern wir jene Mitglieder, die diese „Lebensleistung“ ermöglicht haben. Sie alle aus den 60 Jahren hier zu nennen, ist sicher nicht nötig, sie waren und sind allen Mitgliedern durchaus bekannt, leider können wir vielen nur noch in der Festschrift danken.  Einige unserer Aktivsten sollen aber doch hier in der Festrede stellvertretend und zwar durch die Mitglieder der SGS selbst geehrt werden. Ich bitte nach vorn:

Sieke und Pauel Wittchen, Horschte Neuß, Klausi Langfeld und unseren „Alten“ Hatte Sasse 

Nur mal ein Beispiel: Im Jahr 1959 hat Sieke einen Slipwagen für sein Boot „Amor“ gebaut und den anderen zur Verfügung gestellt. Die Räder wurden schon mehrfach erneuert, und so lange ich ein Boot hier habe, wurde es damit über die Wiese bewegt und der Wagen wird es auch noch weiterhin halten. Vor allem danken wir aber Siegfried und seinem Bruder Paul für ihren Anteil an der Errichtung der Krananlage und der Slipanlage, deren Wartung und ständige Verbesserung. Was Paul außerdem mit seiner „Timmendorf“ für den Verein seit ihrer Indienststellung geleistet hat, konnte und kann ja jeder sehen. Groß und laut genug ist das Schiff ja. Danke, Sieke und Paul. 

Falls uns andere Vereine mitunter beneiden sollten, dann sicher wegen Horst Neuß. Für viele Segler und sogar Motorbootfahrer im Revier oder Berlin ist er der Repräsentant der SG. Stege, Bollwerk, Kran, Slipanlage – das alles wäre ohne Horsts Ideen, Schweißgerät und eigenen Schweiß nicht möglich geworden. Er ist sein bester Arbeiter, er ist die Autorität am Kran, im Schuppen und an den Stegen, er wacht jeden Tag über Boote und Gelände – er ist seit 1962, seit viermal zehn und sieben Jahren unser Hafenmeister und soll es noch recht lange bleiben. Danke, Horst. 

Klaus Langfeld hat dafür gesorgt, dass die SGS und das Geschehen im Revier Scharmützelsee auch in der breiten Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Wie wichtig so etwas ist, merkt man, wenn man Nachwuchs im Kinder- und Jugendsport gewinnen will oder wenn es um die Einwerbung von Sponsoren geht.Seine Fotoshow beim Eisbeinessen macht einfach Spaß, aber wofür ihm heute vor allem gedankt werden soll, ist die aufreibende, Nerven zehrende und monatelange Arbeit an der Festschrift für das heutige Jubiläum und die tollen Fotos darin. Er hat sogar aus den alten Glasnegativen noch scharfe Konturen herausgekitzelt. Danke, Klaus. 

Wenn diese Seglergemeinschaft die Wende und die Zeit danach nicht einfach nur überstanden hat, sondern wenn wir jetzt stolz auf unsere immer stärker werdende Gemeinschaft sein können, wenn wir mit Zuversicht in die nächsten Jahre gehen, dann verdanken wir das zum größten Teil Dir, Hartmut. So wie Du mich zur Rede rangekriegt hast, hast Du auch ganz viele von uns gekriegt: leise, bestimmt und immer für die SGS. Für diese Mühen, Umsicht und Fürsorge danken Dir heute alle Mitglieder, und sogar der Rasen vor dem Heim. 

Für alle, auch die Ungenannten im Ehrenamt, jetzt einen großen Applaus! 

Wenn ich jetzt einiges zum Teil unseres Namens „Seglergemeinschaft“ gesagt habe, dann fehlt immer noch der „Scharmützelsee“ darin. Warum eigentlich nicht Seglergemeinschaft Saarow oder Bad Saarow-Pieskow? Oder gar Fürstenwalde, weil unsere Altvorderen da herkamen? Das, was Fontane seinen Kutscher Moll sagen lässt: „Is das eine Gegend! In Saarow is nichts, das kenn ich, und in Pieskow is gar nichts.“ trifft für uns nicht zu. Da gibt es unsere Sportskameraden von der Einheit, dem SSVaW, die Segler von der Sportgemeinschaft „Vorwärts“, die Diensdorfer und die Wendisch Rietzer, die Yachtakademie Axel Schmidt. Wir alle mögen, ja, wir lieben diesen See, unser aller See. Die hellen und auch die stürmischen Tage. Mit unseren Booten gehören wir einfach in die Landschaft.  Dass wir uns als Teil der Kommune Bad Saarow verstehen, zeigt sich im guten Einvernehmen mit der Gemeindevertretung und auch den Einwohnern. Immer mehr Segler aus dem Ort sind zu uns gestoßen und wir geben viel darauf, auch der Gemeinde nützlich zu sein, nicht nur als Blickfang, als weiße Tupfer auf dem Wasser. Wir fühlen uns hier zu Hause und sind dafür dankbar, dass wir hier unseren Sport ausüben können und auch für die Zukunft sicher sind. Der Begriff, das Markenzeichen „Scharmützelsee“, wird vor allem von unseren jungen Seglern, die sehr erfolgreichen H-Boot Mannschaften zähle ich einfach mal dazu, durch ganz Deutschland und Europa getragen. Wir sind schon sehr stolz auf unsere Kadersegler: 

Lisa Rattemeyer, Laura Uebel, Pia und Jan Nürnberger, Jonas Nachtigall, stolz auch darauf, dass unsere Optigruppen Spaß am Segeln finden und Ehrgeiz entwickeln. Besonders hier im Kinder- und Jugendsport sehen wir die Erfolge eines kameradschaftlichen Miteinanders der Vereine im Revier, das auch nach der Wende nicht aufgegeben wurde.

Wie in einer Familie sind wir nicht allein und nur aus eigener Kraft 60 geworden und gesund geblieben.  

Wenn wir nun den anderen Vereinen das Fontane Zitat mit dem „Boot“ schon vor 10 Jahren weggeschnappt haben, müssen sie nicht traurig sein. Wir sitzen alle in diesem Boot. Und hier noch einmal Fontane im Original ,plus einen Satz, den wir in der Festschrift nicht zitiert haben:

„Wie tief ist denn eigentlich euer See?“

„Na, wie uns‘ Huus.“

„Oh, mihr, mihr“, flüsterte die Schwester.

„Und könnt ihr denn auch schwimmen? Oder du wenigstens?“

„Nei“.

“Ja, da kannst du ja mal ertrinken.“

„Oh, ick wihr doch nicht.“

„Nu, nimm mal an, wenn euer Boot umkippt.“

„Uns‘ Boot kippt nich.“ 

Und dabei sahen sie  sich an und  kicherten und ruderten weiter. 

Ich trinke auf das Wohl der Gäste und Mitglieder der Seglergemeinschaft Scharmützelsee, die heute dieses Jubiläum mit uns feiern. 

Detlef Redmann

Bad Saarow,22.8.2009

 
 

 

Eisfest 2009

 

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Eisfest 2009 - 2

Eisfest 2006