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Segeln „Up and down“ Herbstregatta der
Seglergemeinschaft Scharmützelsee
Selten bei Segelregatten ist die
Kombination von Optimist-Jollen (Kinderboote) und Kielbooten, insbesondere
dann, wenn nach der Startmethode „up and down“ ( rauf und runter)
gesegelt wird. Die Boote kommen sich auf
den Kursen direkt entgegen, was die Aufmerksamkeit aller Beteiligten
erfordert, um Berührungen und damit Schäden zu vermeiden. Bei der
Herbstregatta der SGS am 19. September war diese Situation dadurch gegeben,
dass Opti-B-Segler (bis 15 Jahre) und die Drachen – und H-Boot-Segler
aufeinander trafen und der stürmische Wind die Sache nicht einfacher
machte. Bei den Drachen hatte nach drei Wettfahrten einer ein Loch im Bug
und mehrere Opti`s waren gekentert. Die von der Wettfahrtleitung getroffenen
Sicherheitsmaßnahmen und eine perfekte Organisation garantieren in so einem
Fall, dass Personen nicht zu Schaden kommen und der Spaß am Segeln bei den
„Kleinen“ nicht verloren geht. Die Herbstregatta ist bei den Opti`s eine
Wertungsregatta für die Rangliste, d.h., wer daran teilnimmt, kann am
Saisonende vergleichen, ob er sich zum Vorjahr verbessert hat oder auch
nicht. In diesem Jahr haben 35 Mädchen und Jungen aus 13 Vereinen daran
teilgenommen und neue Erfahrungen gesammelt. Aline Lenke von der
ausrichtenden SGS war die Beste und siegte punktgleich vor Tim Leuenberg
(SCA 1921), weil sie in der dritten und damit letzten Wettfahrt Erste wurde.
Dritter und Vierter waren Lucas Schlüter und Paul Schropsdorff, beide vom
PSV.
Für die Kielboote waren am Sonntag noch
weitere Wettfahrten vorgesehen, die aber nach langem Warten auf den
fehlenden Wind abgeblasen werden mussten. Und so siegten bei den H-Booten glücklich
GER 1641 mit Thilo Beuster, Wolfgang Karg und Mario Eckardt (SGS)
vor GER 700 mit Michael Leuenberg am
Steuer sowie Horst Schulz und Jens Kaliga (SCA 1921), da bei nur drei
Wettfahrten die schlechteste nicht gestrichen werden kann. Einer der
Favoriten, Bernd Zimmermann, hatte gleich in der ersten Wettfahrt mit dem
12. Platz einen
Ausrutscher, sodass er trotz eines
weiteren 1. und 2. Platzes in den folgenden Rennen, insgesamt nur Vierter
wurde. Den 3. Platz belegte GER 1056, Thomas Kausen und Crew vom BYC.
Bei den Drachen waren diesmal nur 6
Yachten am Start. Am besten kamen mit dem teils heftigen Wind und ohne
Materialschäden Burkhard Mehling mit Sohn Marko vom YC Diensdorf zurecht
und siegten souverän mit zwei 1. und einem 2. Platz ( 4 Punkte). Mirko
Sasse und John Drechsel (GER 20) von der SGS wurden Zweite mit 7
Punkten.
Weitere Ergebnisse unter www/sgs-segeln.de.
Mit dem Absegeln am 3. Oktober wird dann
eine erfolgreiche Segelsaison beendet.



Segeln
Brandenburger Landesjugend –
Meisterschaft auf dem Schwielochsee Ein schöneres Geschenk hätten sie
ihren Vereinen, der SG Scharmützelsee ( SGS ) und dem Segelverein Ciconia
Storkow ( SCS ), in ihrem Jubiläumsjahr nicht machen können. Bei den
Jugend- und Jüngsten – Meisterschaften, die im Rahmen der Int.
Schwielochsee – Regatta am letzten Augustwochenende ausgetragen wurden,
waren junge Seglerinnen und Segler vom Storkow – Scharmützelsee –
Revier sehr erfolgreich. Laser Radial: Den Gesamtsieg
bei den Mädchen holte, gerade die Jugendaltersklasse überschritten,
Eike Schmidt ( SGS ), gefolgt von Sahra Leinert ( SCS ) auf dem 3.
Platz.Lisa Rattemeyer ( SGS ) wurde 2. Landesjugendmeisterin, Laura Uebel (
SGS ) 5., Therese Leinert ( SCS ) 6. und Claudia Chudoba vom Saarower Segler
– Verein am Werl ( SSVaW ) musste sich mit dem 8. Platz begnügen. Bei den
Jungen wurde Dennis Ingwersen ( SSVaW ) Sechster. Laser Standart: 6. Platz
Julian Leverenz ( SSVaW ). 420er – Jolle: Mit vier 1. Platzierungen in den
einzelnen Wettfahrten beherrschten Jonas Nachtigall ( SGS )/ Fabian Clemens
ihre Konkurrenz und wurden Brandenburger Meister sowie Gesamtsieger.
Frederike Loewe und Anna Rattemeyer ( SGS ) wurden Vizemeister. Auch bei den
Jüngsten auf der Optimist – Jolle fällt die Erfolgsbilanz erfolgreich
aus. In der A – Klasse siegte der neue Landesmeister Jördis Leinert ( SCS
) gefolgt von Moritz Rüster ( SSVaW ) auf Platz Vier. Große Hoffnungen auf
die Zukunft setzt die SGS auf Aline Lenke, die in diesem Jahr Platz 12 bei
den Opti –B belegte.
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60 Jahre SG
Scharmützelsee
Sehr geehrte Frau
Vizepräsidentin des Landtages und Bürgermeisterin Stobrawa, sehr geehrte
Damen und Herren, liebe Gäste, Freunde und Mitglieder der SG
Scharmützelsee,
Hat es Sie schon einmal
gedrängt, so ganz von innen heraus, eine Festrede zu halten? Nein? Mich auch
nicht, aber das zählt nicht in unserer SG, wenn der Vorsitzende Hartmut
Sasse im Januar im Vorbeigehen meint: „Die Festrede hältst du ja wieder.“
Seit diesen trüben Tagen beschäftigten mich zwei Gedanken: Den ersten kennen
Sie ja sicher: Hat ja noch Zeit. Aber der zweite -Wie fange ich an? Das
nervt schon.
Hier sind gleich mehrere
Anfänge:
·
Der galaktisch-globale : „Wenn Astronauten die Erde von Weitem betrachten,
beschreiben sie sie als blauen Planeten. Und ein Teil dieser Farbe stammt
auch von den Gewässern um Berlin. Der Scharmützelsee muss aber wohl,
zumindest bei Regatten, weiß getupft sein, denn da segeln Boote und einige
davon stammen aus der SGS. ............... Das wurde
verworfen, denn bei aller Wertschätzung, ein galaktisch bedeutsames Phänomen
sind wir ganz sicher nicht.
·
Der historisch – regionale Anfang: „Als 1949 die Segelboote, die über die Wirren des
Krieges gerettet worden waren, wieder auf dem Scharmützelsee auftauchten,
waren deren Eigner aus der zerstörten Stadt Fürstenwalde über die Holzbrücke
gelaufen, hatten Malzkaffee dabei, Brot und Margarine gab es auf
Lebensmittelkarten“ .......Ich glaube, das liest sich besser in einer
Festschrift oder Chronik, aber verrückt waren die schon, unsere
„Gründerväter“. Lange 60 Jahre Vereinsgeschichte sind einfach zu viel, um
einer Zuhörerschaft vorgetragen zu werden, die auf Siegerehrung und Freibier
wartet. Und wer liest dann schon die Festschrift?
·
Wie wäre es
denn mit einem ganz persönlichen Anfang? Geht auch nicht so richtig: Ich war
1949 erst im Kindergarten, wäre damals beinahe in der Spree ertrunken und
kenne nur einige der alten Geschichten vom wahrscheinlich etwas verklärendem
Erzählen. Gut, mein Großvater war schon Segler beim 1921 gegründeten „Fürstenwalder
Seglerverein“, jedoch das wäre dann schon eine Geschichte für einen 90.
Geburtstag im Jahre 2011.
Und wie geht die Festrede
nun richtig los?
Einiges ist bereits gesagt;
·
Im globalen
Maßstab bedeuten wir eigentlich nur sehr sehr wenig; in Brandenburg, hier
am See sind wir einer unter vielen, mit ähnlicher Geschichte und Geschichten
·
um nach dem
verheerenden Krieg, als man noch ums Überleben kämpfen musste, wieder mit
dem Segeln zu beginnen, dazu muss man schon sehr optimistisch und zumindest
ein wenig verrückt sein. Das gab es anderswo auch.
·
und außerdem
waren von den jetzt Lebenden kaum einer dabei in den ersten Segeltagen, den
Schweinsblasen – Fuchsjagden, Herrenabenden und anderen Geselligkeiten.
Lassen Sie mich also
versuchen zu sagen, was mir das Besondere an dieser Seglergemeinschaft
Scharmützelsee zu sein scheint: Viele Segler bevölkern diesen einmaligen
See. Versuchte man sie zu klassifizieren, könnte man zu folgender Einteilung
gelangen:
Spaßsegler, Regattasegler,
Stegsegler, Schilfsegler, Spaßregattasegler, Nur-Regattasegler,
Angebersegler, Yachtkapitäne mit weißem Käse, Paddelbootsegler mit Treiber
....und die gehören alle
dazu, um die weißen Tupfer auf dem See zu erzeugen. Viele von ihnen, sicher
die Mehrheit, sind in Segelklubs, Yachtclubs, Segelvereinen und in unserem
Fall in einer Seglergemeinschaft zusammengeschlossen. Seglergemeinschaft.
Solch ein Name birgt schon Potential zum Nachdenken in sich. Das möchte ich
für einige Sätze laut tun. Was ein Segler ist, haben wir schon geklärt (gut,
über die Paddelbootsegler mit Treiber ließe sich streiten), das Wort
„Gemeinschaft“ enthält neben „gemeinsam“ auch „gemein“. Hätte letzteres
überwogen, wären wir wohl nicht so gesund über die 60 Jahre gekommen, wir
hätten uns selbst aufgelöst, wären eine Betriebssportgemeinschaft geworden,
hätten uns abhängig gemacht.Das „Gemeinsam“ überwog. Dabei gab es und gibt
es bis heute keine Unterschiede zwischen Handwerkern, Ingenieuren, Schülern,
Lehrern, Händlern, Künstlern, Professoren, Studenten, Ärzten, Angestellten,
Unternehmern... meist wissen wir gar nicht, was einer hier außer Segler noch
so von Beruf ist. Alle die haben gemeinsam Den großen Bootsschuppen mit
Abrissbrettern errichtet und später mit Seglerunterkünften ausgebaut, immer
wieder neu geteert und saniert Jeden Winter mit nassen Füßen am Rammbär
gehangen, um überlange Pfähle in den harten Seeboden zu treiben Das Bollwerk
und die Steganlagen geschaffen, repariert und erneuert Eine allen
Anforderungen gerecht werdende Slipanlage und Kranmöglichkeit gebaut Das
Clubhaus so vorsichtig saniert, dass unsere Freunde vom Berliner Yachtclub
es so vorgefunden haben, wie sie es in Jahren der Abwesenheit erträumt
hatten – ein Schmuckstück, auf das wir wirklich stolz sind. Gemeinsam haben
wir
·
Von den alten
„Fürstenwalder Seglern“ Knoten, Regattataktik und Seglertraditionen erlernt
·
Große Regatten
, deutsche Meisterschaften und sogar eine Weltmeisterschaft mit allem Drum
und Dran veranstaltet
·
Auch bei nicht
ganz so wichtigen Regatten verbissen gegeneinander gekämpft und hinterher
gelacht und gemeinsam Bier getrunken
·
Gute
Erfahrungen geteilt, Tipps beim Trimm gegeben, nach Kenterungen geholfen,
bei Reparaturen Hand angelegt, uns mit Material ausgeholfen
·
Uns motiviert,
an Regatten hier auf dem See und auch sonst wo in der Welt teilzunehmen
UND GEMEINSAM HABEN WIR
·
Für unsere
Kinder und Jugendlichen Trainingslager und Trainingsstunden organisiert
·
Uns um das
beste Bootsmaterial für sie bemüht
·
Verletzliche
Kinderseelen bei Misserfolgen getröstet, Mut gemacht und, wie das Erwachsene
so machen, höchst überflüssige Ratschläge gegeben.
Und gemeinsam haben wir uns
über ihre großen Erfolge gefreut. Das hört sich alles so fein an, fast ideal
und denjenigen, die immer nur ein halbleeres Glas vor sich haben und nie ein
halbvolles, sage ich:Ja, wir haben die auch bei uns, die vorwiegend
Nutznießer von anderer Hände Arbeit sind, die nur ganz selten Zeit für die
„Gemeinschaft“ finden, dennoch mit allem unzufrieden sind und laut oder
verdeckt meckern. Die sich hinter ihrem Boot verstecken, wenn sie bei
anderen helfen sollen. Das ist hier so wie überall, aber dagegen steht ein
Stamm von Mitgliedern, nicht nur älteren, die sich dadurch nicht ihren
Charakter verbiegen lassen, die nicht aufgeben, hinschmeißen und erst
Gegenleistungen einfordern. Die einfach „machen“, weil der Verein eben ihr
eigen, ihr Zuhause ist. Wenn wir 60 Jahre SGS feiern, dann feiern wir nicht
das Grundstück und die Boote, dann feiern wir jene Mitglieder, die diese
„Lebensleistung“ ermöglicht haben. Sie alle aus den 60 Jahren hier zu
nennen, ist sicher nicht nötig, sie waren und sind allen Mitgliedern
durchaus bekannt, leider können wir vielen nur noch in der Festschrift
danken. Einige unserer Aktivsten sollen aber doch hier in der Festrede
stellvertretend und zwar durch die Mitglieder der SGS selbst geehrt
werden. Ich bitte nach vorn:
Sieke und Pauel Wittchen,
Horschte Neuß, Klausi Langfeld und unseren „Alten“ Hatte Sasse
Nur mal ein Beispiel: Im
Jahr 1959 hat Sieke einen Slipwagen für sein Boot „Amor“ gebaut und den
anderen zur Verfügung gestellt. Die Räder wurden schon mehrfach erneuert,
und so lange ich ein Boot hier habe, wurde es damit über die Wiese bewegt
und der Wagen wird es auch noch weiterhin halten. Vor allem danken wir aber
Siegfried und seinem Bruder Paul für ihren Anteil an der Errichtung der
Krananlage und der Slipanlage, deren Wartung und ständige Verbesserung. Was
Paul außerdem mit seiner „Timmendorf“ für den Verein seit ihrer
Indienststellung geleistet hat, konnte und kann ja jeder sehen. Groß und
laut genug ist das Schiff ja. Danke, Sieke und Paul.
Falls uns andere Vereine
mitunter beneiden sollten, dann sicher wegen Horst Neuß. Für viele Segler
und sogar Motorbootfahrer im Revier oder Berlin ist er der Repräsentant der
SG. Stege, Bollwerk, Kran, Slipanlage – das alles wäre ohne Horsts Ideen,
Schweißgerät und eigenen Schweiß nicht möglich geworden. Er ist sein bester
Arbeiter, er ist die Autorität am Kran, im Schuppen und an den Stegen, er
wacht jeden Tag über Boote und Gelände – er ist seit 1962, seit viermal zehn
und sieben Jahren unser Hafenmeister und soll es noch recht lange bleiben.
Danke, Horst.
Klaus Langfeld hat dafür
gesorgt, dass die SGS und das Geschehen im Revier Scharmützelsee auch in der
breiten Öffentlichkeit stärker wahrgenommen werden. Wie wichtig so etwas
ist, merkt man, wenn man Nachwuchs im Kinder- und Jugendsport gewinnen will
oder wenn es um die Einwerbung von Sponsoren geht.Seine Fotoshow beim
Eisbeinessen macht einfach Spaß, aber wofür ihm heute vor allem gedankt
werden soll, ist die aufreibende, Nerven zehrende und monatelange Arbeit an
der Festschrift für das heutige Jubiläum und die tollen Fotos darin. Er hat
sogar aus den alten Glasnegativen noch scharfe Konturen herausgekitzelt.
Danke, Klaus.
Wenn diese
Seglergemeinschaft die Wende und die Zeit danach nicht einfach nur
überstanden hat, sondern wenn wir jetzt stolz auf unsere immer stärker
werdende Gemeinschaft sein können, wenn wir mit Zuversicht in die nächsten
Jahre gehen, dann verdanken wir das zum größten Teil Dir, Hartmut. So wie Du
mich zur Rede rangekriegt hast, hast Du auch ganz viele von uns gekriegt:
leise, bestimmt und immer für die SGS. Für diese Mühen, Umsicht und Fürsorge
danken Dir heute alle Mitglieder, und sogar der Rasen vor dem Heim.
Für alle, auch die
Ungenannten im Ehrenamt, jetzt einen großen Applaus!
Wenn ich jetzt einiges zum
Teil unseres Namens „Seglergemeinschaft“ gesagt habe, dann fehlt immer noch
der „Scharmützelsee“ darin. Warum eigentlich nicht Seglergemeinschaft Saarow
oder Bad Saarow-Pieskow? Oder gar Fürstenwalde, weil unsere Altvorderen da
herkamen? Das, was Fontane seinen Kutscher Moll sagen lässt: „Is das eine
Gegend! In Saarow is nichts, das kenn ich, und in Pieskow is gar nichts.“
trifft für uns nicht zu. Da gibt es unsere Sportskameraden von der Einheit,
dem SSVaW, die Segler von der Sportgemeinschaft „Vorwärts“, die Diensdorfer
und die Wendisch Rietzer, die Yachtakademie Axel Schmidt. Wir alle mögen,
ja, wir lieben diesen See, unser aller See. Die hellen und auch die
stürmischen Tage. Mit unseren Booten gehören wir einfach in die Landschaft.
Dass wir uns als Teil der Kommune Bad Saarow verstehen, zeigt sich im guten
Einvernehmen mit der Gemeindevertretung und auch den Einwohnern. Immer mehr
Segler aus dem Ort sind zu uns gestoßen und wir geben viel darauf, auch der
Gemeinde nützlich zu sein, nicht nur als Blickfang, als weiße Tupfer auf dem
Wasser. Wir fühlen uns hier zu Hause und sind dafür dankbar, dass wir hier
unseren Sport ausüben können und auch für die Zukunft sicher sind. Der
Begriff, das Markenzeichen „Scharmützelsee“, wird vor allem von unseren
jungen Seglern, die sehr erfolgreichen H-Boot Mannschaften zähle ich einfach
mal dazu, durch ganz Deutschland und Europa getragen. Wir sind schon sehr
stolz auf unsere Kadersegler:
Lisa Rattemeyer, Laura Uebel,
Pia und Jan Nürnberger, Jonas Nachtigall, stolz auch darauf, dass unsere
Optigruppen Spaß am Segeln finden und Ehrgeiz entwickeln. Besonders hier im
Kinder- und Jugendsport sehen wir die Erfolge eines kameradschaftlichen
Miteinanders der Vereine im Revier, das auch nach der Wende nicht aufgegeben
wurde.
Wie in einer Familie sind
wir nicht allein und nur aus eigener Kraft 60 geworden und gesund geblieben.
Wenn wir nun den anderen
Vereinen das Fontane Zitat mit dem „Boot“ schon vor 10 Jahren weggeschnappt
haben, müssen sie nicht traurig sein. Wir sitzen alle in diesem Boot. Und
hier noch einmal Fontane im Original ,plus einen Satz, den wir in der
Festschrift nicht zitiert haben:
„Wie tief ist denn
eigentlich euer See?“
„Na, wie uns‘ Huus.“
„Oh, mihr, mihr“, flüsterte
die Schwester.
„Und könnt ihr denn auch
schwimmen? Oder du wenigstens?“
„Nei“.
“Ja, da kannst du ja mal
ertrinken.“
„Oh, ick wihr doch nicht.“
„Nu, nimm mal an, wenn euer
Boot umkippt.“
„Uns‘ Boot kippt nich.“
Und dabei sahen sie sich an
und kicherten und ruderten weiter.
Ich trinke auf das Wohl der
Gäste und Mitglieder der Seglergemeinschaft Scharmützelsee, die heute dieses
Jubiläum mit uns feiern.
Detlef Redmann
Bad Saarow,22.8.2009
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